Klassische Homöopathie

Erstanamnese

 

Die homöopathische Behandlung beginnt mit der so genannten Erstanamnese.

Das ist ein längeres Gespräch (1-2 Stunden),
in dem nach aktuellen Beschwerden, möglichen Ursachen, früheren Erkrankungen, persönlicher
und beruflicher Lebensgeschichte, auffälligen Erkrankungen oder nach individuellen Reaktionen zum Beispiel auf Klima, Nahrung oder Stress gefragt wird.
Nach dem Erstgespräch sucht der Homöopath ein Arzneimittel, das am besten zu der individuellen Symptom-Kombination passt.

 

 

Arzneimitteleinnahme


Die homöopathischen Mittel werden in Form von Globulis (Kügelchen) oder in Tropfenform verabreicht, und werden immer oral eingenommen. Sie werden nicht gespritzt, nicht mit anderen homöopathischen Arzneimitteln vermischt, 
und auch nicht als Salbe eingerieben. 
Die Einnahmehäufigkeit, Dosierung und Potenz werden individuell festgelegt. 
Während der homöopathischen Behandlung sind bestimmte Substanzen nicht empfehlenswert, 
z.B. Kampfer, Menthol, Koffein.

 

 

Mittelwirkung

 

Homöopathische Arzneimittel beeinflussen den Menschen auf vielen Ebenen. 
Wenn man z.B. Schnupfen hat, ist nicht nur die Nase krank, sondern  oft der ganze Körper betroffen: 
der Schlaf ist gestört, es mangelt an Energie, man sehnt sich nach Ruhe. Mal ist die Nase zu, mal hat man Fließschnupfen. Deswegen werden - das Arzneimittel und dessen Potenz - individuell für den Menschen und nicht pauschal für den Schnupfen ausgesucht.

Die Mittelwirkung und Wirkungsdauer können sehr unterschiedlich sein: In akuten Fällen schnell, 
in chronischen entsprechend länger, da die Krankheit auch länger besteht.

 


Arzneimittel

 

Pflanzen, Mineralien und Metalle sind Ausgangsstoffe der Arzneimittel. Zusätzlich gibt es die so genannten Nosoden. Sie werden aus Krankheitserreger gemacht und sind ein sehr wichtiger Bestandteil der Klassischen Homöopathie.


Die Ausganssubstanzen werden in einer speziellen Vorgehensweise zuerst verrieben und dann verschüttet, also vielfach verdünnt. Diesen Vorgang nennt man Potenzieren.  Er erlaubt, unter anderem, den Einsatz auch giftiger Substanzen als Arzneimittel.

 

Wie die Mittel tatsächlich wirken, hat man im Laufe der Jahre durch klinische Anwendung erfahren. Auch gesunde Menschen wurden getestet.

Diese Vorgehensweise heißt Arzneimittelprüfung.

 

 

Termine nach Vereinbarung unter 030-28096987 oder über das  Kontaktformular

 

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